Unsere Arbeit im Beirat: SPD Anträge für die Beiratsitzung am 19.05.2016

Veröffentlicht am 14.05.2016 in Ortsverein

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn, Liebe Genossinnen und Genossen,

auch diemal informieren wir Euch/Sie über die Beiratsarbeit der SPD Fraktion in Horn-Lehe. In die kommende Beiratssitzung am Donnerstag, den 19.05.2016 wird die SPD drei Anträge einbringen:

 

SPD Antrag Nummer 1:

Der Beirat Horn-Lehe möge beschließen:

Der Beirat Horn-Lehe fordert den Senat der Freien Hansestadt Bremen auf, die Zielzahl der Polizei Bremen auf die von Fachleuten empfohlene Zahl von 2.600 Vollzeitstellen anzuheben und in die-sem Rahmen die bisher vorhandenen rd. 100 Stellen für die Kontaktpolizisten (KOPs) in den Stadtteilen Bremens abzusichern.

Vorübergehende Vakanzen bei den Kontaktpolizisten, die durch Fluktuation und die nicht hinreichende Einstellungspraxis des Senats in der Vergangenheit bedingt sind, müssen vorausschauend durch geeignete personalwirtschaftliche wie verfahrensmäßige und technische Unterstützung ausgeglichen werden.

Für den Beirat Horn-Lehe ist es selbstverständlich, dass eine zusätzliche Schwächung des Sicherheitsschleiers in Horn-Lehe, der auch durch Kontaktpolizisten gewährleistet wird, durch fluktuationsverstärkende Maßnahmen bei den KOPs nicht in Frage kommt. Auch ein gut funktionierendes Gemeinwesen darf nicht in Frage gestellt und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung sollte bedacht werden.

Der Beirat Horn-Lehe fordert den Senat der Freien Hansestadt Bremen weiterhin auf, das Innen-ressort mit zusätzlichen Mitteln aus dem Integrationskonzept zu unterstützen, da spätestens seit den Kölner Vorkommnissen in der Neujahrsnacht Polizisten täglich 24 Stunden in einer Task Force eingesetzt sind, um Präsens rund um den Hauptbahnhof bis ins Steintor zu zeigen. Diese finanzielle Beteiligung ist auch sinnvoll, damit präventiv gearbeitet wird.

Begründung:

Die Einstellungspolitik des Senats bei der Polizei Bremen in den zurückliegenden Jahren ist nicht geeignet gewesen, aktuelle wie anstehende Personalfluktuationen auch auf den Revieren rechtzeitig und hinreichend durch Personalnachwuchs auszugleichen.

Es ist ein völlig falsches Signal, die in der Bevölkerung hoch akzeptierte Arbeit der KOPs dauerhaft zu reduzieren. Darüber hinaus ist die Personaldecke der Bremer Polizei auch im Hinblick auf weitere Anforderungen (u.a. wachsende Stadt, weitere und neue Formen der Kriminalität) so zu verstärken, dass die Sicherung der Personalausstattung der KOPs nicht zu Lasten anderer Berei-che der Bremer Polizei geschieht. Personaleinstellungen sind deshalb auf dieser von Sicherheitsexperten empfohlenen und vom Beirat Horn-Lehe geforderten Zielzahl vorzunehmen.

 

SPD Antrag Nummer 2:

Der Beirat Horn-Lehe möge beschließen:

Der Beirat Horn-Lehe fordert die zuständigen senatorischen Ressorts auf, unverzüglich in der Kita Berckstraße eine Erweiterung der räumlichen Kapazitäten zur Unterbringung derzeit noch unver-sorgter U3- und Ü3-Kinder aus dem Stadtteil zu prüfen.

Die Kinder, die Eltern und wir als Beirat haben in der derzeitigen Situation nicht die Zeit, auf alter-native Interimslösungen mit längerem Beratungs- und Abstimmungsbedarf zu warten.

Begründung:

Mündlich

 

SPD Antrag Nummer 3:

Abbau eines Kaugummiautomaten an der Leher Heerstraße

Der Beirat Horn-Lehe möge beschließen:

Der Beirat Horn-Lehe fordert den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr auf, beim Bundesverband der Warenautomatenaufsteller (BWA) den Abbau des Kaugummiautomaten an der Leher Heer-straße (Höhe Hausnummer 51, Juwelier Pallador GmbH) zu forcieren.

Begründung:

Die meist auf Schulwegen aufgestellten Automaten in knallroter Farbe – sofern sie noch nicht bemalt oder bereits demoliert wurden – sind ein Blickfang für die Zielgruppe „Kinder“. Für gerade einmal 10 Cent sind Kaugummis oder Kleinspielzeug eingewickelt in Folie oder leuchtend buntes Aluminiumpapier erhältlich. Was für Kinder eine kostengünstige Süßigkeit und Freude darstellt, wird für alle anderen spätestens nach dem Auspacken zum Ärgernis. Mangels öffentlicher Abfallbehälter landet das bunte Verpackungsmaterial auf der Straße und in den angrenzenden Grünflächen. Insbesondere bei der Aktion „Bremen räumt auf“ am 15. und 16. Juni 2016 wurde neben Zigarettenstummeln großer und kleiner Plastikmüll aufgelesen. Rund um den Kaugummiautomaten glänzte der Boden aufgrund blauer, grüner, roter Alufolie…und erforderte etwas längere Zeit zur Säuberung.

Catharina Hanke und Fraktion der SPD

 

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