.jpg)
Vier Gruppen werden in der Grundschule Curiestraße versorgt
.jpg)
Vier Gruppen werden in der Grundschule Curiestraße versorgt
Der Engpass bei der Betreuung von Hortkindern in Horn-Lehe hält Eltern, Beirat und Verwaltung seit rund einem Jahr in Atem. Mittlerweile gibt es aber auch konkrete Fortschritte. Vertreter von Kita Bremen und des Beirats haben sich jetzt in der Grundschule Curiestraße vier Gruppenräume für die Betreuung der sechs- bis zehnjährigen Mädchen und Jungen angesehen. Außerdem wurde eine neue Küche eingebaut. "Ich bin froh, dass die Schule jetzt so etwas zur Verfügung hat. Die Küche ist wirklich schön geworden", lobt Beiratssprecherin Catharina Hanke (SPD). Die Gruppenräume werden Kita Bremen von der Grundschule zur Verfügung gestellt. Zusätzlich können die Mitarbeiter und Kinder ab 13 Uhr die Aula nutzen. Insgesamt werden vier Hortgruppen zwischen 13 und 17 Uhr betreut. Für berufstätige Eltern wird zusätzlich eine Versorgung in den Ferien angeboten. Hintergrund der Maßnahme ist, dass in der Kita Platz für zusätzliche U3-Gruppen geschaffen wurde. Dadurch mussten die Hortkinder "ausgelagert" werden. Im Zuge der "Betreuungsoffensive" wurde auch die neue Küche eingebaut. "In dem Raum war vorher eine alte, kleine Probierküche eingerichtet. Dort konnten vorher die Kinder kochen", sagt Catharina Hanke. Der Vorteil sei gewesen, dass die notwendigen Anschlüsse bereits vorhanden waren.
Die Küche selbst besteht aus mehreren Warmhaltevorrichtungen, da die Speisen von einem Caterer angeliefert werden. Außerdem gibt es mehrere Schränke und eine große Spüle. "Alles besteht aus hygienischen Gründen aus Edelstahl", sagte die Beiratssprecherin. Neben dem Einbau eines neuen Fußbodens wurde an dem Raum nichts verändert. Die Kosten für die Küche betragen nach Informationen von Catharina Hanke rund 60000 Euro. Die Planungszeit dauerte ein Jahr. Verköstigt werden täglich ab 13 Uhr insgesamt 80 Kinder, die in zwei Schichten essen.
Ursprünglich fehlten rund 60 Plätze im Stadtteil, betroffen waren die Horte in der Curie- und der Carl-Friedrich-Gauß-Straße. Um auf ihre Situation aufmerksam zu machen und gemeinsam mit dem Beirat und den Vertretern der betroffenen Ressorts nach Lösungen zu suchen, waren vor allem die Eltern in den vergangenen Monaten mehrmals an die Öffentlichkeit gegangen. Im Zuge der Verhandlungen um eine kurzfristige Lösung hatte es auch ein Gespräch mit dem zuständigen Staatsrat Joachim Schuster im Sozialressort gegeben.
20-54-13-30von Ambrose
Antwortvon Stefan Quaß
Uns hat es Spaß gemachtvon Tom
Hr.von Seifert
Kaum zu glaubenvon Tom
Jetzt sind 2 User online