Diese Posse spottet dann doch jeder Beschreibung. Wer am Donnerstag aufmerksam den Stadtteilkurier gelesen hat, ist über folgenden Artikel gestolpert:
Zitat aus dem WK vom Donnerstag, 07.03.:
"Treppe im Jan-Reiners-Weg marode
Horn-Lehe. Die Treppe mit Rampe vom Jan-Reiners-Weg auf den Vorkampsweg ist seit Jahren baufällig. In jüngster Zeit häufen sich die Beschwerden, weil vor allem Kinder auf dem Schulweg mit ihren Rädern wegen der Löcher und auseinanderklaffenden Steinreihen gestürzt sind. Trotzdem werde die Treppe nicht saniert, erklärte Hartmut Kurz vom Senator für Um- welt, Bau und Verkehr, Referat Grünordnung, jetzt dem Ausschuss für Umweltschutz und Verkehr des Beirats Horn-Lehe.
Verkehrssicherheit bedeutet für die Benutzer: Ich muss sehen können, was mich erwartet“, erläuterte Kurz die rechtliche Sicht. Jeder könne auf Anhieb erkennen, dass die Stufen defekt seien und die Rampe uneben sei; ferner sei sie nicht zum Befahren gedacht, sondern nur zum Hinüberschieben.
Sanierungsmaßnahmen wie die Anhebung der Stufen und eine neue Rampe wären teuer, berichtete Kurz: mindestens 70 000 Euro. Das sei derzeit nicht finanzierbar. Und entgegen der Meinung der Bürger seien auf der Treppe weder ein Winterdienst noch Beleuchtung gesetzlich vorgeschrieben, da sie ein freiwilliges Angebot der Stadt sei. „Unser Antrag besteht gar nicht in einer Grundsanierung, sondern nur darin, dass die Schäden beseitigt werden“, sagte CDU-Sprecher Stefan Quaß. Er bezweifelte eine ordnungsgemäße Löcher- befüllung. Deshalb prüft das ASV diesen Vorgang nun noch einmal."
